Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 109 - 09.01.2015

DGB-Kreisverband HSK bietet Hilfe beim Thema „Mindestlohn“

Das neue Jahr hat begonnen und damit ist auch die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns Realität. Endlich! Fast zehn Jahre lang haben die Gewerkschaften dafür gekämpft, dass es außer guten Tarifverträgen und den tariflichen Branchenmindestlöhnen auch eine untere Haltelinie gegen Lohndumping gibt. Ab 1. Januar 2015 gilt: Kein Lohn unter 8,50 Euro brutto pro Stunde. Allerdings gelten bis Ende 2016 noch eine Reihe ärgerlicher Ausnahmen und Sonderregelungen für bestimmte Beschäftigten- und Personengruppen, die der DGB von Anfang an kritisiert hatte.

So lehnt der DGB Hochsauerland auch weiterhin eine Ausweitung der Ausnahmen im Bereich der Zeitungsverlage und des Bäckerhandwerks ab.

Jetzt ist der Mindestlohn Realität und es heißt: Dran bleiben

Was bedeutet das Mindestlohngesetz für mich?

Diese wichtige Frage stellen sich ab Januar 2015 viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Der DGB-Kreisverband HSK führt deshalb am Montag, 12.01.2015 in der Zeit von ca. 07:30-09:00 Uhr eine Aktion am Bahnhof Meschede zum Thema „Mindestlohn“ für Pendlerinnen und Pendler durch, um mit Informationsmaterialien auf die Mindestlohn-Hotline des DGB hinzuweisen, die vom 02.01.2015 bis 31.03.2015 geschaltet ist. Für alle Ratsuchenden gilt: die Mindestlohn-Hotline ist unter der Telefonnummer 0391/4088003 zu erreichen.  Hier können auch Verstöße gemeldet werden.

Falls individuelle Unterstützung erforderlich ist, werden Ratsuchende an die zuständige Gewerkschaft vermittelt, die allerdings nur Gewerkschaftsmitglieder umfassend unterstützen kann. Aber auch das kann jeder schnell und unbürokratisch werden.

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