Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 017 - 21.02.2012

Aufruf zur Schweigeminute am 23.2.2012 (HSK)

Der heimische Kreisvorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Wolfgang Zeh ruft zur Schweigeminute am Donnerstag 23. Februar im Hochsauerlandkreis auf. Im November 2011 wurde die Mordserie einer Nazibande aufgedeckt, die bei vielen Menschen Entsetzen und Empörung verursachte. Arbeitgeber und Gewerkschaften erklären sich mit den Gewaltopfern solidarisch. Daher findet am 23.02.2012 in Berlin eine zentrale Gedenkfeier für die Opfer der Mordserie statt. Der Staatsakt der obersten Verfassungsorgane soll ein Signal des Zusammenhalts der Gesellschaft und ein Zeichen gegen jede Fremdenfeindlichkeit und Gewalt setzen. Der DGB und die Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände rufen gemeinsam für den Tag um 12.00 Uhr zu einer Schweigeminute in den Betrieben und Verwaltungen auf. „Alle Menschen im HSK sind ebenfalls aufgefordert, egal wo sie sich gerade aufhalten, am Donnerstag für eine Minute der Opfer zu gedenken“, so Wolfgang Zeh. Arbeitgeber und Gewerkschaften treten gemeinsam für ein Deutschland ein, in dem Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus keinen Platz haben. „In den hiesigen Unternehmen ist zwischen den Beschäftigten ethnische und kulturelle Vielfalt längst gelebte Realität“, weiß Wolfgang Zeh aus eigener Erfahrung. Die Betriebe gäben zahlreiche Beispiele für erfolgreiche Integration, Respekt und Toleranz. „Wir stehen daher gemeinsam in der Pflicht, rechtsextremem Gedankengut entschieden entgegenzutreten“, so Zeh weiter. Im stillen Gedenken an die Opfer soll mit der Schweigeminute ein kraftvolles Zeichen gesetzt werden: - ein Zeichen der Trauer und des Mitgefühls mit den Opfern, ihren Familien und Freunden, - ein Zeichen der Verurteilung von Fremdenhass, Rassismus und rechtsextremer Gewalt, - ein Zeichen für die Vielfalt und Offenheit Deutschlands.

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