Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 044/2017 - 19.12.2017

Gewerkschaftsjugend und Jugendparlament setzen bei Konzert gegen Rechts ein lautes Zeichen für Respekt, Solidarität und Zusammenhalt

Wie in den vergangenen Jahren nahm das Jugendbündnis „Siegen Nazifrei“ das Datum des 16.12., des Jahrestags der Bombardierung Siegens zum Anlass, im Weidenauer Club Vortex ein „Konzert gegen Rechts“ auf die Beine zu stellen. Für die richtige Stimmung auf der Bühne sorgten die Bands „Gut & Günstig“ aus Siegen, „Jennifer Gegenläufer“ aus Leipzig und „Kafvka“ aus Berlin. Die Bands brachten die rund 300 jungen Gäste zum Schwitzen und das Vortex zum Beben. „Ein rundum gelungener Abend“ resümiert Henrik Jansen vom Jugendparlament „Wenn hunderte Schüler, Schülerinnen, Auszubildende und Studierende gemeinsam tanzen und mitsingen, müssen wir mit unserer Band-Auswahl etwas richtig gemacht haben.“

Unter dem Namen „Siegen Nazifrei“ wurden Gewerkschaftsjugend und Jugendparlament nun bereits im dritten Jahr infolge gemeinsam am 16.12. aktiv. „Mit dem Angriff auf Siegen fand der Krieg seinen Weg zurück in das nationalsozialistische Deutschland, von dem er ausgegangen ist. Gerade an einem Tag wie diesem ist es uns darum wichtig, uns entschieden gegen Neonazis, Rechtspopulismus und menschenverachtende Einstellungen zu positionieren. Wir stehen für Respekt und Zusammenhalt ein!“ so Yasmine Boubaous, Vorsitzende der DGB-Jugend Siegen-Wittgenstein.

Der vergangene Samstagabend stand für die Jugendlichen noch unter einem weiteren Motto: Dem Konzert vorausgegangen war ein Input der VVN-BdA Siegen-Wittgenstein. Unter dem Titel „Niemand wird vergessen“ erinnerte der Referent an Bruno Kappi. Der sehbehinderte Kappi war in den frühen Morgenstunden des 15.12.1992 im Weidenauer Einkaufszentrum auf dem Weg zur Arbeit brutal angegriffen worden und verstarb noch vor Ort. Die Amadeu Antonio Stiftung führt ihn in ihrer Liste der Todesopfer rechter Gewalt auf.

Die Veranstaltung wurde durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert.

 

Gewerkschaftsjugend und Jugendparlament setzen bei Konzert gegen Rechts ein lautes Zeichen für Respekt, Solidarität und Zusammenhalt

Gewerkschaftsjugend und Jugendparlament setzen bei Konzert gegen Rechts ein lautes Zeichen für Respekt, Solidarität und Zusammenhalt Christin Meyer / Schallgeflüster

Gewerkschaftsjugend und Jugendparlament setzen bei Konzert gegen Rechts ein lautes Zeichen für Respekt, Solidarität und Zusammenhalt

Gewerkschaftsjugend und Jugendparlament setzen bei Konzert gegen Rechts ein lautes Zeichen für Respekt, Solidarität und Zusammenhalt Christin Meyer / Schallgeflüster


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