Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 019/16 - 03.05.2016

DGB-Kreisverband Hochsauerlandkreis feiert 1. Mai in Arnsberg

Der DGB hat den "Tag der Arbeit" zum dritten Mal in Arnsberg begangen. In der Auftaktrede erteilte der DGB-Kreisverbandsvorsitzende Wolfgang Zeh mit klaren Worten einer Rente mit 70 eine deutliche Absage. Um Altersarmut zu vermeiden, gebe es nur einen Weg: „Wir brauchen höhere Löhne, um später eine höhere Rente zu bekommen". Der DGB kündigte an, dass das Thema Rente ein zentrales Thema vor der Bundestagswahl im nächsten Jahr werden wird.

Als Schwerpunktthema hatte der DGB für die Veranstaltung das Motto gewählt: „Wenn die Sozialsysteme versagen – Kindern haften für ihre Eltern!!"

In der gut gefüllten Kulturschmiede in Arnsberg diskutierten Gewerkschafter, Politiker und Experten darüber, was zu tun ist, wenn der Pflegefall eintritt. Denn oft werden diese Kosten nur teilweise durch die Pflegeversicherung übernommen, selbst wenn eine Pflegestufe vorliegt.

Ein Pflegeplatz in einem Pflegeheim liegt heute je nach Pflegestufe zwischen 3.000 und 3.900 Euro pro Monat.

Deshalb muss die pflegebedürftige Person das eigene Einkommen und oftmals das eigene Vermögen einsetzen. Darüber hinaus verbleibende Kosten werden zwar auf Antrag vom Sozialamt übernommen; allerdings werden die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse von unterhaltspflichtigen Angehörigen überprüft.

Unter welchen Umständen diese Angehörigen zum Elternunterhalt verpflichtet sind und wann wer anteilig zur Unterstützung herangezogen wird, zeigte Frau Heinze in Ihrem Vortrag an Hand von verschiedenen Beispielen. In der anschließenden Diskussion wurden viele Fragen gestellt und beantwortet. Insbesondere das Heranziehen von Immobilien wurde lebhaft diskutiert.

Musikalisch wurde die Veranstaltung begleitet von Volkert Bahrenberg und Band aus Warstein.

1. Mai-Veranstaltung im HSK

1. Mai-Veranstaltung in der KulturSchmiede in Arnsberg privat

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