Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 036/2017 - 27.09.2017

Beim Stahl muss unsere Region mit einer Stimme sprechen

DGB hält gemeinsame Kreistags-Resolution in Richtung Landespolitik und Unternehmen für unverzichtbar

Für den Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) steht außer Frage, dass es zu einer gemeinsamen Resolution des Kreistages zur geplanten Fusion von Thyssen Krupp Steel Europe und Tata Steel kommen wird und kommen muss. In die jüngste Sitzung des Wirtschaftsförderungsausschusses des Kreises hatten CDU und SPD jeweils einen eigenen Resolutionstext zur nachhaltigen Stahlstandortsicherung im Siegerland eingebracht.


Da beide Versionen nicht deckungsgleich waren, kam es zu keiner Abstimmung darüber. Nunmehr ist Landrat Andreas Müller gefragt, um für die Kreistagssitzung am Freitag - im Einvernehmen mit den Fraktionen - ein gemeinsames Papier zur Beratung und zur Beschlussfassung vorzulegen.

 

Siegen Wittgensteins DGB-Chef, Ingo Degenhardt, zeigt sich ganz optimistisch. „Aus meiner Sicht liegen die beiden vorliegenden Formulierungen nicht so weit auseinander, hier ist eine einheitliche Positionierung möglich. Und diese ist jedoch enorm wichtig und gerade jetzt unverlässlich und unverzichtbar. Ein gemeinsames und geschlossenes Auftreten des Kreistages mit klaren Botschaften in Richtung Thyssen-Krupp, Tata, den heimischen Landtagsabgeordneten und der NRW-Landesregierung ist das Gebot der Stunde und zugleich ein wichtiges Signal für die Belegschaften in Eichen und Ferndorf“, so Ingo Degenhardt.


Für den Gewerkschafter wird eine gemeinsame Kreistagsresolution auch eine Wirkung in die Region hinein entfalten und die Bevölkerung, Organisationen, Verbände und Vereine mitnehmen. „Die Mitglieder der DGB-Gewerkschaften stehen an der Seite ihrer Kolleginnen und Kollegen bei Thyssen-Krupp. Beim Stahl muss unsere Region mit einer Stimme sprechen“, sagt Degenhardt.

 

 

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