Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 002/2019 - 01.02.2019

Arbeitsplätze sind die Grundlage für die Stabilität der Region

DGB unterstützt die Initiativen mehr Gewerbeflächen zu erschließen

Die aktuelle Diskussion um eine Gewerbeansiedlung auf der Geisweider Schlackenhalde der Deutschen Edelstahlwerke (DEW) zeigt, wie präsent das Thema auch in der Kommunalpolitik zu sein scheint.
„Die Sicherung von Unternehmensstandorten, neue Gewerbeansiedlungen und somit die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen sind die Grundlage für die Stabilität einer Region. Die Einnahmen aus der Gewerbesteuer und der Einkommenssteuer sind wichtige Grundpfeiler unserer kommunalen Haushalte. Sie tragen wesentlich dazu bei, eine Region attraktiv aufzustellen, die notwendige Infrastruktur bereitzustellen und die öffentliche Daseinsvorsorge sicherzustellen“, sagt Siegen-Wittgensteins DGB-Chef, Ingo Degenhardt.

Auf der Suche nach entsprechenden neuen Gewerbegebieten, in ausreichender Größe und mit der notwendigen Verkehrsanbindung müssen auch aus Sicht des DGB alle Areale unter die Lupe genommen werden. Degenhardt: „Ja, es ist bedauerlich, dass die DEW den Überlegungen aus der Kommunalpolitik eine Absage erteilt hat. Aber die Aussage, dass das Unternehmen auf lange Sicht auf Standortsicherheit und somit auf den Erhalt von Arbeitsplätzen setzt ist ein gutes und wichtiges Signal für die Stadt und die Region. Bei den negativen Schlagzeilen zur Werksschließung bei Hoesch Bausysteme in Eichen ist die Aussage der Verantwortlichen der DEW eine positive Nachricht.“

Von der Erschließung weiterer notwendiger Gewerbegebiete und der interkommunalen Zusammenarbeit auf diesem Gebiet werden die Attraktivität und die Zukunft der Region abhängen. „Neben Forschung und Lehre, einem guten Dienstleistungsangebot ist die Industrie das wirtschaftliche Standbein im Kreis Siegen-Wittgenstein, sagt der Gewerkschafter.

 

 

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